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Lightroom – not fast but furious

Wer kennt sie nicht, in Lightroom die Meldung „Daten werden geladen“? Nun, wer sie tatsächlich nicht kennt kann diesen Artikel ignorieren. Wer aber, wie ich von dieser Meldung mehr als genervt ist, dem könnten die nächsten paar Zeilen Abhilfe verschaffen.

Viele wissen inzwischen, dass es Lightroom beschleunigen müsste, wenn man Vorschauen rendern lässt. Das hab ich auch immer schön gemacht, habe damit das Importieren zum Kaffee trinken ausgebaut und mich dann doch wieder geärgert, dass Lightroom mich beim flotten Bearbeiten oder Durchschauen trotzdem immer wieder mit „Daten werden geladen“ ausbremst.

Warum also helfen die gerechneten Vorschauen mir nichts? Nach ein wenig mehr Recherche habe ich endlich verstanden warum meine ganze Vorschub-Rechnerei rein gar nichts bringt. Vermutlich geht es vielen anderen wie mir. Dabei ist die Lösung relativ einfach, wenn auch überhaupt nicht „intuitiv“:

Tatsächlich beschleunigen 1:1 Vorschauen Lightroom (fast) bis zur Lichtgeschwindigkeit… aber nur wenn die Qualität und Auflösung die richtige ist. Ist sie das nicht, dann rechnet Lightroom beim Anzeigen eines Bildes diese eh erneut. Sprich: Viel (Lüfter-)Lärm um nichts 😉

Was sind nun die Einstellungen, die dafür sorgen, dass Lightroom diese Vorschauen auch tatsächlich sinnvoll nutzt? Zum einen muss die Qualität der Vorschauen auf „Hoch“ stehen. Zum anderen, und das ist der eigentliche Trick, muss die Auflösung der 1:1 Vorschauen gleich oder besser sein, als die Bildschirmauflösung. Bei einer Bildschirmauflösung von 1920 beispielsweise also 2048!

Im Nachhinein lässt sich das leicht erledigen in dem diese Werte in den Voreinstellungen von Lightroom gemacht werden und dann unter „Bibliothek“ die 1:1-Vorschauen neu erzeugt werden. Am besten startet man dies am Abend und überlässt Lightroom die Nachtschicht. Auch direkt mit bzw. nach dem Importieren lässt sich das machen. In den Einstellungen beim Importieren findet sich das unter Dateihandhabung. Seltsamerweise stellt Lightroom die Erzeugung bei jedem neuen Import wieder auf „Standard“ anstatt auf 1:1. Und wie erwähnt, das bringt dann (gefühlt) überhaupt nichts.

Adobe macht es einem sehr schwer Lightroom flott zu bekommen, aber diese Einstellungen bringen bei mir tatsächlich extrem viel. Adobe selbst erklärt das übrigens sogar in einem Support-Dokument: http://helpx.adobe.com/de/lightroom/kb/optimize-performance-lightroom.html

Natürlich hilft auch eine SSD auf der die Bilder bzw. die Bibliothek liegt. Entgegen teilweise seltsamer Gerüchte eine SSD sei manchmal sogar langsamer als eine HDD zeigt sich bei mir ein durchweg spürbar positiver Effekt durch die Nutzung einer externen SSD gegenüber der internen HDD.

One thought on “Lightroom – not fast but furious”

  1. Jep, das klappt. Es dauert zwar ein bisschen, bis man herausgefunden hat, wie die Einstellungen NACHTRÄGLICH eingestellt werden. Aber mit dem Link klappts ganz gut. Cooler Tip, merci dafür!

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