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MacBook 2016

Ja, Apple macht es mir diesmal wirklich sehr schwer sich gut gelaunt ein neues Produkt zuzulegen. Was man so hört und ließt haben viele abgewartet und Hoffnung auf eine Vernünftige neue Hardware im Bereich der MacBooks gelegt. Im Vorfeld wurde klar, dass allein durch den Titel „Hello Again“ etwas wirklich besonderes kommen würde… und ich wurde massiv enttäuscht.

Aber egal, ganz nüchtern: Was tun, wenn man auf einem MacBook Pro von 2009 sitzt, bei dem der Akku nur noch eine Stunde hält und das Gerät auf dem „Lap“ nicht mehr nutzbar ist, da es zu heiß wird. Eine neue Anschaffung ist also bei mir ganz klar wieder für sieben Jahre angelegt. Aus meiner Sicht gibt es da tatsächlich einige Punkte, die für ein nagelneues 15″ MacBook Pro sprechen:

Wenn ich ein MacBook kaufe, dann möchte ich

  • die neuest mögliche Hardware verbaut haben weil ich das Gerät wieder sieben Jahre nutzen möchte
  • jetzt oder irgendwann das Macbook zum Spielen nutzen oder in anderer Weise 3D-Grafik zur Verfügung haben
  • den bestmöglichen und großen Bildschirm besitzen, vielleicht weil ich Bilder bearbeiten möchte
  • für weitere in den nächsten sieben Jahren anstehende Neuanschaffungen einen möglichst „kompatiblen“ Gesellen

Nebenbei freue ich mich dann über die Touchbar und ärgere mich über die nötigen Adapter, vor allem was einen SD-Card-Reader angeht. Siehe dazu auch http://www.digitalrev.com/article/dear-apple-the-sd-card-isn-t-dead

Aber alles in allem sind die Adapter preislich gar nicht so tragisch, wenn man sie nicht direkt von Apple kauft. Es gibt super kleine USB-C zu USB 3 Adapter die für einstellige Euro Beträge zu haben sind. Bei HDMI ist man bei etwa 20 Euro.

Was das MacBook angeht fahre ich dabei den Weg mit einer 250 GB SSD auskommen zu wollen, da ich zum Bilder bearbeiten sowieso nicht ohne externe Platte auskommen werde. Eben dies ist auch schon organisatorisch bedingt, da mein Hauptrechner ein iMac ist. Als Referenz, dass dies funktionieren kann steht mein iMac, der trotz intensiver Nutzung mit einer Belegung von zur Zeit 173 GB auskommt. Und das, obwohl ich sämtliche Logic-Bibliotheken drauf habe. Bei meiner Nutzung ist der Rechner aber eben lokal nur mit seinem Betriebssystem, den installierten Programmen und übliche „normale“ Dokumente ausgestattet, sämtliche „Massendaten“ wie Fotos, Videos, Audiodateien liegen extern. Dort vor allem auf USB-3-Festplatten und SSDs.

Ja, in Ordnung, ich rede mir das schön, aber was ist die Alternative?

Ein Vorjahresmodel, das preislich nicht so umwerfend attraktiv ist und bei dem ich mir jedes mal wenn es mal „hakt“ frage ob es nicht besser gewesen wäre das „neue“ zu kaufen?

Nur 13″… das noch am ehesten, denn der iMac ist ja wirklich der Hauptrechner für mich. Allerdings ist der Rechner viel mehr für meine Frau, und für sie ist es der Hauptrechner.

Den alten behalten und Akku austauschen lassen. Dies wäre sicher die günstigste Variante.

Tja… noch habe ich ein oder zwei Wochen meine Bestellung rückgängig zu machen… ob ich das tue…?

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